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eine

Umfeldanalyse

Aquaponic Dome

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Etwa 4.500m² Agrarfläche benötigen wir in den Industrienationen zur jährlichen Ernährung eines Einzelnen. Dieser Aquaponic-Dome soll während der zentraleuropäischen Vegetationsperiode Lebensmittel für den Jahresbedarf von 2-3 Menschen erwirtschaften und lässt den statistischen Agrarflächenbedarf auf etwa 1/150 schrumpfen. Dabei soll möglichst vor Ort produziert werden, um die Transportaufwände gering zu halten. Die Kuppelstruktur des Gewächshauses, eines Zonohedrons entsprechend, beherbergt die ganze Anlage

und schafft dank der ETFE-Membran mit einzigartiger Lichtdurchlässigkeit gesundes Wachstum aller Pflanzen. Sämtlich eingesetzte Baustoffe sollen auf ihre Recyclingfähigkeit geprüft werden oder bei bedenklichen Zuschlägen, wie beispielsweise Weichmachern oder PCB ganz auf sie verzichtet werden.

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Boden


2015 zum internationalen Jahr des Bodens präsentierte die Heinrich Böll Stiftung den Bodenatlas und gibt zusammenhängend Auskunft zu Daten, Fakten, die Bedeutung und den Zustand von Land, Böden und Ackerflächen in Deutschland, Europa und weltweit. Der Bodenatlas bietet in zahlreichen Grafiken und Textbeiträgen einen aktuellen Einblick in den Zustand und die Gefährdung der Böden, von denen wir leben.

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Phosphor

Das in der Natur mineralische Vorkommen von Phosphor nennt man Phosphat. Abbaugebiete sind Florida, Marokko, Tunesien, Jordanien und China. Es tritt in Verbindung mit Kadmium und Uran auf. Etwa 90% des Phosphats werden als Düngemittel verwendet. Dieses Phosphat wird zunächst mit Schwefelsäure behandelt um es überhaupt pflanzenverfügbar zu machen. Insgesamt werden 1.4 Mio to Phosphat als Düngemittel allein in Deutschland ausgebracht. 70-80% des so eingesetzten Phosphatdüngers geht über den Wassertransport (Grundwasser - Flüsse - Meere) verloren. 

Desweiteren gelangen durch die Kontamination 114 to Natururan jährlich auf deutsche Äcker. Mit dieser Menge könnte man bei entsprechender Verstromung 2. Mio. Haushalte jährlich mit Stromenergie versorgen.

Knapp 40% der Weltreserve des in Minen abgebauten Phosphats befindet sich in Marokko. Der Rohstoff ist endlich und verknappt sich ähnlich wie fossile Rohstoffe. Somit liegt das in Minen abgebaute Phosphat unter geostrategischem Interesse. 

Der Mensch scheidet 1,7g Phosphor aus. 60% über den Urin. Magnesium reagiert mit Phosphor zu Struvit einem mineralischen Phosphordünger. 200.000 to Phosphat stecken alleine in den jährlichen Ausscheidungen der Deutschen. Diese zukünftig zu gewinnen ist Aufgabe des "Urban Minings".